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Informationen zum Konkursverfahren

Nach den Turbulenzen im Februar 2016 konnte die Gönnervereinigung trotz massiven Spenden und Neu-Gönnerrückgängen die geplante Sanierung weiter umsetzen.

Trotz dieser Entwicklung, konnte nun eine erneute Konkursandrohung nicht in der gesetzten Frist abgewendet werden. Das Konkursverfahren wurde am 5. August 2016 eröffnet.

 

Bei der Gläubigerin handelt es sich um eine Schweizer Bank mit Sitz in Zürich, welche der Gönnervereinigung pro integral einen Kontokorrentkredit über CHF 200‘000.00 vor 7 Jahren gewährte. Der Kredit wurde vor 2 Jahren gekündigt. Die Gesamtforderung beträgt inkl. Zinsen von rund 70‘000 Franken, knapp 190‘000 Franken. Verschiedene Vereinbarungen mit der Bank konnte die Gönnervereinigung pro integral auf Grund ihrer Liquiditätsproblematik nicht einhalten.

 

In den Tagen vor Konkurseröffnung war es den Verantwortlichen nicht möglich, die Gläubigerin von einer Sistierung des Verfahrens zu überzeugen. Dies trotz Zusage einer privaten Bürgschaft über rund die Hälfte der Forderung. In diesen Tagen wurden zudem die Gönnermitglieder per Email über die Situation offen informiert. Die Solidarität hat leider nicht genügend Geld zusammengebracht, um den Konkurs in der rechtlichen Frist abzuwenden. Aus diesem Grunde hat der Vorstand die erteilte aufschiebende Wirkung beim Kantonsgericht aufheben lassen. Die für die Rettung der Gönnervereinigung erhaltenen Gelder, werden zu 100% für die Übernahme von möglichen Dienstleistungen und Sachwerten eingesetzt, damit wir unsere wichtige Arbeit uneingeschränkt weiterführen können.

 

Die Liquiditätsschwierigkeit der Gönnervereinigung pro integral basiert auf den hohen Unterstützungsbeiträgen an die Schweizer Stiftung pro integral aus den vergangenen 5 Jahren, welche mit Generalversammlungsbeschluss von den Gönnerinnen und Gönnern genehmigt wurde. Durch die verschiedenen Verzögerungen im Projekt Roggwil konnten diese Investitionen bis anhin nicht zurückfliessen.

 

Weder die Schweizer Stiftung pro integral noch die pro integral Pflegezentrum AG sind von dieser Situation direkt betroffen. Auch das geplante Projekt eines Pflege-, Wohn- und Beschäftigungszentrum ist nicht betroffen. Dazu haben die Verantwortlichen die Rechte am Neubau an die Architekten übertragen.

 

Der Vorstand hofft weiterhin, dass die Vorleistungen innert nützlicher Frist zurückfliessen werden. Damit wäre es möglich, die Gläubigerforderungen entsprechend zu decken und so den Konkurs einstellen zu lassen.

 

 

Sursee, 10. August 2016